Gedenk-Stele in Kreuzberg

06.04.2016

Ein „Memoria-Stein“ der Künstlerin und Steinmetzin Konscha Schostak dient seit kurzem unserer Einrichtung R 96 dazu, an verstorbene Bewohner*innen zu erinnern.

Das „Betreute Wohnen“ in der Reichenberger Straße 96 war 2003 eröffnet worden. Es bietet 28 Plätze in der therapeutischen Wohngemeinschaft und eine flexible Anzahl von Plätzen im Betreuten Einzelwohnen.

Aus dem Kreis der Betreuten und auch der Bewohner*innen des früheren Seniorenheims sind im Laufe der Jahre immer wieder Menschen verstorben.

2014 hatten Bewohner*innen die Initiative ergriffen, einen Ort für das Gedenken zu suchen. Er soll dokumentieren, dass die Verstorbenen dieses Hauses nicht vergessen sind.

An sie erinnert nun eine Gedenk-Stele im Garten des Hauses.

Der nur 1,7 Meter hohe und schmale Stein wurde so gestaltet, dass er nicht als Grabstein wahrgenommen werden kann, sondern als Symbol des Gedenkens.

Memoria-Stein und Inschriftzoom
 
Dank an die Künstlerinzoom

Bei der „Einweihung“ der Stele dankten die Bewohner*innen der Künstlerin Konscha Schostak mit einem selbst gefertigten Blumenstrauß.

Auch Hausnachbarn und Angehörige nahmen an der Zeremonie am 9. Dezember 2015 teil.

 

Vor der Stele hatte Frau Schostak drei Berliner Pflastersteine in die Wiese eingelassen.

Viele Anwesende steckten weiße Rosen in diese „Blumenvasen“ und stellten Teelichter hinzu.

Die Menschen von R 96 haben nun einen dauerhaften Ort des Gedenkens und sind sehr dankbar dafür.

Ort des Gedenkenszoom
 

Ermöglicht wurde er durch die großzügige Unterstützung der Deutschen AIDS-Stiftung und eine bedeutende finanzielle Zuwendung der Künstlerin selbst.

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