Homophobie in St. Petersburg

03.02.2014

Karin Waltz, Leiterin unserer Tagesstätte Lützowtopia, besuchte einige NGO in der zweitgrößten Stadt Russlands und berichtete ausführlich in der Tagespresse über die Auswirkungen der Lesben- und Schwulenverfolgung.

Karin Waltzzoom

Zwei Wochen vor dem Überfall auf die Nichtregierungsorganisation (NGO) „LaSky“ besuchte ich gemeinsam mit Kollegen der Schwulenberatung Berlin und der Deutschen Aids-Hilfe diese aktive Gruppe, die sich mit der Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen bei Risikogruppen befasst.

Seit zwei Jahren gilt in dieser eigentlich weltoffenen Stadt jenes Gesetz, das „Propaganda von nicht traditionellen sexuellen Beziehungen“ in Anwesenheit von Minderjährigen unter Strafe stellt. 

Und genau dieses Gesetz, das im Juni 2013 in ähnlicher Weise in der russischen Föderation in Kraft gesetzt wurde, führt zu immer mehr Gewalttätigkeiten und in St. Petersburg spürbar zur Diskriminierung der Klienten und der Arbeit von LaSky und anderer Gruppen.

Karin Waltz

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