Unser Rückblick auf 2020

 
 

Seit mehr als 30 Jahren kümmern wir uns um Menschen mit HIV, Aids und anderen chronischen Erkrankungen. Auch im Corona-Jahr 2020 sind wir weiter gewachsen: Im letzten Jahr wurden 815 Klient:innen mit Betreuung und Wohnraum versorgt.

Wohnraum ist weiterhin knapp und die Not von Menschen mit chronischen Erkrankungen ist oft besonders groß. Deshalb werden wir uns auch in den kommenden Jahren um bezahlbaren Wohnraum und um mehr Teilhabechancen für sozial benachteiligte Menschen kümmern.

Pandemie-bedingt ist 2020 fachlich manches liegengeblieben. Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes ist in Berlin nicht wie geplant vorangekommen. Dennoch haben wir auch im letzten Jahr durch eine stärkere Sozialraumorientierung in den Betreuungsangeboten die praktische Umsetzung in unseren Einrichtungen vorangetrieben.

Das Thema Corona hat natürlich auch bei uns den Alltag geprägt. Der Balanceakt zwischen Infektionsschutz einerseits und der Erfüllung der Betreuungsaufgabe andererseits war herausfordernd und verlangte viel Kreativität. Das Thema prägt somit auch unseren Jahresrückblick.

Viel des Erreichten wurde 2020 nur durch großzügige Förderer möglich, denen wir einmal mehr zu Dank verpflichtet sind.

Gehen Sie nun nachstehend mit uns durch jene Ereignisse, die uns 2020 bewegten.

 
 
 
 

April

 
 

ZIK im Corona-Modus

 
 

30.04.2020


Einblicke nach sechs Wochen Ausnahmezustand

 
 

Die Arbeit unserer Teams in den Einrichtungen des Betreuten Wohnens geht im Rahmen der gesetzlichen Einschränkungen weiter. Dabei achten wir stets auf die Vorgaben, die Abstände zueinander einzuhalten und keine Gruppenaktivitäten durchzuführen.

Doch was machen unsere Mitarbeiter:innen in unserem Kiezrestaurant Orangerie, das weiterhin geschlossen bleiben muss, und in unserer Tagesstätte Lützowtopia, die derzeit keine Kurse und Gruppentermine anbieten kann?

 
 

Essenszubereitung in der Orangerie

 
 
Gespendete Lebensmittel

„Wöchentlich treffen gespendete Lebensmittel von der Berliner Tafel bei uns ein,“ berichtet Nicola Nieboj, die Leiterin der Orangerie: „das hilft uns sehr, an den Wochentagen immerhin bis zu 70 Mittagessen verfügbar machen.“

Couscous vor der Verteilungzoom

Da derzeit immer nur ein Mittagsmenü angeboten werden kann statt vier unterschiedliche Gerichte, gelingt es der Küche in der Orangerie sogar, pro Tag einige Klienten mehr zu versorgen als zuvor.

Vor dem Startzoom

Nur noch ein Koch und eine Aushilfe sind in dieser Krisenzeit im Einsatz, zudem eine Hilfe für den Abwasch.

Kartoffeln verarbeitenzoom

Die fertigen Mahlzeiten werden von unseren benachbarten Einrichtungen zur Versorgung der Bewohner:innen und sowie auch der Patient:innen in den Apartments abgeholt, die vom FELIX Pflegeteam betreut werden.

Manche allein lebenden Klient:innen möchten gern selbst zur Orangerie kommen können, um sich eine warme Mahlzeit abzuholen. „Sie fragen schon mal an, ob wir denn ein paar Minuten Zeit haben für einen Kaffee,“ erzählt Nicola Nieboj, „und dank unserer großen Terrasse können wir ja auch tatsächlich bei einem kleinen Gespräch und mit genügend Abstand etwas dazu beitragen, dass für manchen diese noch schwierigere Zeit voller Einschränkungen etwas weniger bedrohlich wirkt.“

 
 

Masken nähen in der Tagesstätte

Masken nähen in der Tagesstättezoom

Auch unsere Tagesstätte Lützowtopia kann ihr gewohntes Angebot derzeit nicht weiterführen. Daher hat sie sich auf eine ganz andere Produktserie als bisher umgestellt: Mund-Nasen-Schutzmasken für den Alltagsgebrauch.

Masken vor der Endfertigungzoom

„Drei Kolleg:innen und eine Praktikant:in nähen im Wechsel bei uns diese Masken,“ sagt Karin Waltz, die Leiterin der Tagesstätte. „Sie nähen sowohl für die ZIK-Kolleg:innen als auch für unsere Klient:innen – und der Bedarf ist so enorm, wir können ihn gar nicht decken.“

Masken nähen in der Tagesstättezoom

Die Kolleg:innen sind Ergotherapeut:innen, die in diesen Wochen nicht mit ihren bisherigen Gruppen weiterarbeiten können.

 
 

Die Betreuung geht weiter!

„Auch wenn derzeit alles reduzierter umgesetzt werden muss als zuvor: wir stehen selbstverständlich im Rahmen des Möglichen weiterhin unseren Klient:innen bei,“ betont Karin Waltz: „Wir halten die sozialen Kontakte mit ihnen, ob telefonisch oder bei einem Spaziergang, und machen auch nach Bedarf und auf Anfrage passende Einzelangebote.“

 
 
 
 

Juli

 
 

29.07.2020


Einblicke von Kalle Krott anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags

 
 
Kalle Krottzoom

Am 28. Juli wurde wieder der Welt-Hepatitistag begangen. Da bei uns zahlreiche Klient:innen mit Hepatitis C betreut und unterstützt werden, berichtet Kalle Krott, Fachlicher Leiter, über das Engagement für Menschen mit dieser Erkrankung, das bei ZIK vor inzwischen fast 20 Jahren begann.

 
 

2002 haben wir unseren Leistungstyp erweitert. Vorher arbeiteten wir nur für Menschen mit HIV und Aids, danach konnten wir unsere Angebote auch explizit für Menschen mit einer Hepatitis-C-Infektion öffnen. 

Denn in den Lebenslagen gerade der drogengebrauchenden Menschen kannten wir uns durch die Klient:innen mit HIV schon sehr gut aus – und gerade über den Drogengebrauch wird das Hepatitis-C-Virus weitergegeben. 

Gegen diese Infektion gibt es, anders als bei Hepatitis A und B, nach wie vor keine Impfung. 

Ob man sich beim „needle-sharing“ mit HIV oder Hepatitis C ansteckt - die Lebenslage der Betroffenen, ihre Probleme waren die gleichen. 

So hatte man damals auch auf Seiten der Senatsverwaltung erkannt, dass bei ZIK Expertise vorhanden ist, und wir durften unsere Angebote gezielt auch für diese Zielgruppe öffnen und mit ihnen arbeiten.

Es zeigte sich bald, dass die Therapien für Hepatitis-C-Betroffene viele Nebenwirkungen hatten. Sie wurden mit verschiedenen Medikamenten behandelt und dazu zählte auch Interferon, das oft heftige Nebenwirkungen wie Depressionen und grippeähnliche Symptome hervorrief, sodass es für manche wirklich schwer war, sich für eine solche Therapie zu entscheiden und sie durchzuhalten.

Die Leber bewirkt ja keinen Schmerz, wenn sie betroffen ist, wenn sie aufgrund des Virus vernarbt und eine Fibrose entsteht. So spüren die Menschen keine Schmerzen und haben oftmals wenig Leidensdruck aufgrund ihrer Lebererkrankung.

Aber eine Hepatitis C führt unbehandelt zu Leberzirrhose oder auch zu Leberkrebs. Um möglichst viele in Behandlung zu bringen, haben wir damals Gruppen gebildet aus Ärzt:innen und aus Betroffenen, die ihre Therapie bereits erfolgreich hinter sich hatten. Im Sinne des Peer-Counselings haben wir sie mit Infizierten ins Gespräch gebracht, die sich noch schwer taten mit ihrer Entscheidung für die Therapie. 

Bessere Behandlungsmöglichkeiten und mehr Erfolge

Zehn Jahre später kamen die ersten neuen Medikamente auf den Markt und inzwischen gibt es eine sehr hohe Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent, wenn man sich damit behandeln lässt. 

Zudem ist die Therapie heute deutlich ärmer an Nebenwirkungen als mit der damaligen Ribavirin-Interferon-Behandlung. 

Vor fünf, sechs Jahren hatten noch zwei Drittel unserer neu aufgenommenen Klient:innen eine HCV-Infektion – inzwischen ist es nur noch ein Drittel. Aber das bedeutet dennoch, dass es immer noch zu viele Menschen gibt, die unbehandelt durch die Welt gehen. Sie kommen zu uns z. B. aus der Obdachlosigkeit, sind sucht- oder psychisch krank und können sich selbst nicht gut um ihre Gesundheitssorge kümmern. 

Ziel in der Betreuung ist es dann, die noch Unbehandelten rasch in die Behandlung zu bringen. Dazu haben wir ein gutes Netzwerk, wir arbeiten mit Schwerpunktpraxen zusammen, und wir versuchen, den Klient:innen ihren Weg in die Behandlung niedrigschwelliger zu gestalten.

 
 

Das Kostenproblem

 
 

Unsere Klient:innen haben einen Anspruch auf die Übernahme von Impfkosten, wenn sie, etwa als Drogengebrauchende oder als MSM, zu einer Risikogruppe gehören. Als HCV-Patient:innen müssen sie unbedingt durch die vorhandenen Impfungen vor zusätzlichen Infektionen mit Hepatitis A und B geschützt werden. 

Aber wenn dann Ärzt:innen jemand mit gleich mehreren behandlungsbedürftigen Diagnosen erstmals gegenübersitzt, geht auch guten Mediziner:innen dieser Aspekt manchmal unter. Daher behalten wir das stets im Blick. 

Leider nehmen inzwischen die Diagnosezahlen zu Hepatitis C wieder zu – und die Behandlungszahlen nehmen gegenläufig wieder ab. Das ist sehr unerfreulich. Wir erleben, dass Arztpraxen mitunter die Regelmäßigkeit der Medikamenteneinnahme gerade bei drogengebrauchenden Patient:innen als nicht gesichert betrachten und ihnen daher die Behandlung nicht anbieten. 

Als wir nach der Jahrhundertwende mit unserer Arbeit begannen, erlebten wir das in noch viel höherem Maße. Damals glaubten viele Ärzt:innen, dass suchtkranke Menschen nicht die nötige Stabilität für die seinerzeit noch starken Nebenwirkungen der Therapie mitbringen. 

Aber wir konnten uns mit den Schwerpunktpraxen darauf verständigen, dass unsere Klient:innen durch Aufnahme ins Betreute Wohnen und unsere Begleitung bei der Gesundheitssorge die notwendige Compliance bei der Medikamenteneinnahme erreichen können. 

Dass jetzt wieder Behandlungen und Versorgungen mit Medikamenten verweigert werden, hängt heute wohl eher mit den hohen Kosten der Medikamente zusammen. So müssen wir erneut dagegen angehen, dass aufgrund bestimmter Lebenslagen oder Drogenkonsum die Menschen von solchen notwendigen Behandlungen ausgeschlossen werden.

Dran bleiben!

Wir achten bei unserer Betreuung auch darauf, die Klient:innen immer wieder daran zu erinnern, dass sie sich vor einer Reinfektion schützen müssen. 

Bei HCV besteht das Risiko der Übertragung über Blut, über gemeinsam genutzte Gegenstände, etwa auch, wenn man über die Nase Drogen konsumiert. In unseren Präventionsbemühungen bleibt safer-use-Beratung also ein wichtiger Baustein. 

Dankbar sind wir bei all dem für die Hilfe und Unterstützung durch die medizinischen Entwicklungen. Heute haben wir Therapien, die wirklich wirken. Unsere seit fast 20 Jahren regelmäßig tagende AG HCV konnte daher inzwischen mit unserer ZIK-internen Arbeitsgruppe Gesundheit „fusionieren“. 

Weiterhin ist es unser Anspruch, unsere Mitarbeiter:innen kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten – über Erfahrungen mit Schwerpunktpraxen, über Therapie-Entwicklungen und deren Umsetzungsweise, und so fort. 

Aus jedem unserer Standorte sind Vertreter:innen in dieser Arbeitsgruppe aktiv, das sichert uns und somit vor allem unseren Klient:innen eine ständige Aktualisierung des Wissens zu der gesundheitlichen Beratung und Behandlung unserer von Hepatitis C betroffenen Bewohner:innen.

Kalle Krott

 
 
 
 
 
 

September

 
 
 
 

Arbeit und Leben mit Corona

22.09.2020

Über ihre Erlebnisse und Erfahrungen in unserer Einrichtung „R 129“ berichten Klaus Mummenbrauer und Stefan Prager.

 
 
Stefan Prager, Klaus Mummenbrauer und Martin Gertler im Gespräch

In diesem Jahr änderte sich durch die Pandemie auch in den Einrichtungen von ZIK nahezu alles. 

Wie sind die Mitarbeiter:innen mit dieser Herausforderung umgegangen und welche Auswirkungen hatte das auf ihr Miteinander mit den Klient:innen?

 
 

Auf einmal war alles anders

Die Bezugsbetreuung musste im März 2020 von jetzt auf gleich auf das Notwendigste minimiert werden: Es ging um mehr Abstand und weniger Kontakte. Wie habt ihr das aufgefangen?

Klaus Mummenbrauer

Wir mussten uns noch mehr kümmern um die Menschen, denen es nicht gut geht und die Ängste haben. Wir sind für sie einkaufen gegangen, haben Arztbesuche organisiert, wir mussten Substitute besorgen und die bestehenden Kontakte minimieren. 

Manche haben wir dann öfter als bisher besucht. Die Betreuung fand eher auf der Straße statt und nicht mehr in den kleinen Wohnungen, in denen wir nicht genügend Abstand halten konnten.

Stefan Prager: 

Wir haben den Fluchtbalkon sozusagen zum Besprechungsraum ausgebaut, trafen uns also auf Balkonen und auf unserer Dachterrasse. Manche sind sehr auf Tagesstruktur angewiesen, aber auch die Tagesstätte musste ja ihr Angebot stark reduzieren. Dennoch konnten wir solche Menschen auffangen, gemeinsame Spaziergänge wurden schnell enorm wichtig. 

Wir haben faktisch jede*n an jedem Tag mindestens einmal gesehen, wie zuvor auch, aber eben doch auf andere Weise, nämlich unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Betreuungsaufgaben stets durchgehalten
 
 

Ängste und Sorgen

 
 

Niemand war auf diese enormen Veränderungen vorbereitet. Plötzlich musstet ihr handeln, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein. 

Klaus Mummenbrauer:

Wir selbst hatten dabei auch Ängste. Unsere gewohnten Teamsitzungen und die Supervision mussten entfallen – beide sind wichtige Faktoren in unserem Arbeitsalltag. 

Und natürlich sorgten wir uns, dass wir unsere Klient:innen infizieren könnten. Das ist eine eher unterschwellige Angst gewesen.

Stefan Prager:

Mir halfen die Masken. Sie gaben uns das Gefühl, sicherer mit den Betroffenen umgehen zu können und dass das Risiko eher gering war, dass man selbst als Betreuender das Virus an die Klient:innen weitergeben würde. 

Die Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräche und der Austausch unter den Kolleg:innen waren nur sehr eingeschränkt möglich, das war schon auch ein Einschnitt. So suchten wir uns andere Wege, um uns abzustimmen, wenn Fragen aufkamen, und sei es telefonisch. Wir mussten uns ja auch untereinander vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen.

Angebote für die Klient:innen

Was blieb übrig von dem, was ihr den Bewohner:innen und den einzel wohnenden Klient:innen zuvor anbieten konntet? Die zuvor bestehenden Gruppen wurden ja im März geschlossen.

Klaus Mummenbrauer:

Ja, und auch das Bewohnercafé im früheren offenen Rahmen war weggefallen. Wir hatten dann im Frühjahr einfach mal spontan manche der Bewohner:innen auf einen kurzen Kaffeeplausch auf dem Balkon aufgesucht. Gerade bei solchen, von denen wir wissen, dass sie viel allein sind, war es uns wichtig, auch mal locker über dies und das mit ihnen zu reden. Es war der Versuch, so etwas wie Normalität im früheren Sinne walten zu lassen. 

Daneben gibt es auch immer Ernstes zu besprechen – aber zusätzlich sorgen wir nun auch immer mal für den lockeren Austausch, der ja insgesamt unter den Bewohner:innen pandemiebedingt nicht mehr so möglich war und ist wie früher.

Mitunter musste man auch mal mit jemandem ein Runde um den Block machen, um dabei belastende Themen aufzugreifen und Lösungen zu suchen. Damit konnten wir auch helfen, manche Aggressionen und Anspannungen abzubauen.

Stefan Prager:

Im Sommer 2020 haben wir auf der Dachterrasse immerhin das Bewohnercafé wiederbeleben können. Wir konnten dort die Hygienemaßnahme umsetzen, das hat uns Sicherheit gegeben.

Auch die Klient:innen machen seitdem richtig gut mit. Dies miteinander so tun zu können, das stärkte sogar die Verbindung mit ihnen.

Klaus Mummenbrauer:

Maskentragen zu müssen war für manche von ihnen anfänglich problematisch. Sie verstanden, dass und warum es sein muss, zugleich fühlten sie sich dabei unwohl. Und doch ist dann keiner aus der Kaffeerunde ausgestiegen, auch wenn man nur mal eben zum Trinken die Maske abnehmen darf. Der Wunsch nach etwas Geselligkeit und nach Austausch ist offenbar stärker. 

Mit Fingerspitzengefühl, Humor und Beharrlichkeit gelingt es uns in der Regel, sie doch dazu bewegen, die Masken zu tragen.

Stefan Prager:

Die Angst der Klient:innen, durch uns angesteckt zu werden, war von Beginn an nicht sehr groß. Sie sind froh über das, was an Kontakten nun doch noch möglich ist.

 
 
 
 
 
 
 

Dezember

 
 

Spendenaktion 2020: Ein neues Wohnzimmer für die Pankstraße!

 
 

04.12.2020

Das Betreute Wohnen in der Pankstraße braucht neue Möbel für den Gemeinschaftsraum.

 
 

Seit mehr als zwei Jahrzehnten treffen sich hier die Bewohner:innen zu unterschiedlichen Gruppenangeboten, z. B. zu einem gemeinsamen Frühstück am Wochenende, zu Weihnachtsfeiern oder Filmabenden.

Bewohner

Gruppenangebote bieten Tagesstruktur und Gemeinschaft und sind damit wichtige Maßnahmen, um eine psychosoziale Stabilisierung unserer Bewohner:innen zu erreichen. 

Auch wenn Corona eine Nutzung für Gruppen z. Zt. nicht zulässt – für intensive Einzelgespräche und das seit Jahren erfolgreiche Akupunktur-Angebot wird der Raum jetzt schon dringend benötigt. 

Bewohner

Die vorhandenen Möbel sind nach all den Jahren nicht mehr zu gebrauchen und müssen ausgetauscht werden. 

Mit neuen Möbeln soll der Gemeinschaftsraum wieder zu einem gemütlichen und einladenden Ort der Begegnung werden – bitte unterstützen Sie uns dabei!

 
 

Ihre Spende

 
 

Schenken Sie Gemeinschaft!

 
 

Wir freuen uns über jeden Beitrag. 

Ihre Spende mit dem Verwendungszweck Wohnzimmer wird ausschließlich für den Gemeinschaftsraum der Pankstraße verwendet!

Spendenkonto:

ZIK gGmbH

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE40100205000003130500
BIC: BFSWDE33BER

Stichwort: Wohnzimmer

Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden. Geben Sie dazu bitte Ihren Namen und Ihre postalische Adresse bei der Überweisung mit an!

 
 
 

Danke!

Allen Spender:innen, die uns bei der Weihnachtsspende 2019 unterstützt haben, sagen wir unseren herzlichen Dank!

 
 
 
 

Abschließend möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die unsere Arbeit auch im letzten Jahr so weitreichend finanziell unterstützt haben.

Sponsoring für „Wissen ist Chance“

2020 konnte unsere medizinische Reihe „Wissen ist Chance“ Corona-bedingt leider nicht durchgeführt werden. 

Die finanzielle Unterstützung durch die Unternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH (€ 3.500) und GILEAD Sciences GmbH (€ 2.000) steht uns nun für 2021 zur Verfügung. 

Unterstützung durch Stiftungen

Für unseren neuen Wohnstandort in Berlin-Reinickendorf hat uns die Stiftung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands bei der Anschaffung von Einbauküchen für die Apartments unserer Bewohner*innen unterstützt. 17 Menschen haben dort 2020 ein neues Zuhause gefunden.

Die Stiftung Leben mit HIV und Aids (LHA) hat uns darüber hinaus tatkräftig u. a. bei der weiteren Ausstattung des Wohnstandorts in Berlin-Reinickendorf, der Anschaffung einer neuen Industriekaffeemaschine für die Orangerie und der Gartengestaltung im Betreuten Wohnen der Pankstraße unterstützt. 

An zwei Standorten haben wir mit Hilfe der Stiftung LHA Gartenpavillons errichten können, um unseren Klient*innen soziale Begegnungen auch unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Möglichkeit, je ein Fahrrad für zehn Standorte des Betreuten Wohnens kaufen zu können. Die dortigen Kolleg*innen können nun zu Hausbesuchen mit dem Projektfahrrad radeln. 

Kiez-Kaffee in der Orangeriezoom

In der Orangerie gibt es jetzt unseren eigenen Kiez-Kaffee, gemahlen oder als Kaffeebohnen. Über den Verein für Integrative Therapeutische Angebote VITA e.V. Berlin beziehen wir Kaffeebohnen aus hochwertigen und fair gehandelten Rohstoffen, die in der Orangerie für den Verkauf gemahlen, abgepackt und etikettiert werden. Die Stiftung LHA hat uns für dieses Projekt die Kaffeemühle finanziert.

 

Herzlichen Dank!

 
 

Martin Hilckmann
Geschäftsführer

Kalle Krott
Fachlicher Leiter

 
 
 
 
 

Weitere Jahresrückblicke

  • Rückblick auf 2019

    ZIK ist auch in 2019 weiter gewachsen – unsere Einblicke in die Ereignisse des Jahres 2019

  • Rückblick auf 2018

    ZIK ist auch in 2018 weiter gewachsen – unsere Einblicke in die Ereignisse des Jahres 2018

  • Rückblick auf 2017

    ZIK ist auch in 2017 weiter gewachsen und freute sich über das Jubiläum der Stiftung „Leben mit HIV und Aids“ und deren nachhaltige Unterstützung .

  • Rückblick auf 2016

    ZIK ist auch in 2016 weiter gewachsen: mehr Aufgaben, mehr Menschen und zwei neue Standorte, die ihre Aufbauphase erfolgreich bewältigt haben.

  • Rückblick auf 2015

    ZIK ist 2015 weiter gewachsen: mehr Aufgaben, mehr Menschen, mehr Standorte, eine neue Leitung – und eine große Baustelle.

 
 

Aufnahmewunsch

 
 

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