Respekt und Unterstützung für queere Menschen

20.11.2023

Wichtige Auszeichnung für ZIK-Mitarbeiter Burghart Tuchel

v.l.n.r. Stadträtin Camilla Schuler, Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, Burghart Tuchel und die stellvertretende BVV-Vorsteherin Kerstin Zimmer.  Credit: Bezirksamt Lichtenberg

v.l.n.r.: Stadträtin Camilla Schuler, Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, Burghart Tuchel und die stellvertretende BVV-Vorsteherin Kerstin Zimmer. Credit: Bezirksamt Lichtenberg

Am 11. Oktober 2023 nahm Burghart Tuchel vom ZIK-Team der Wartenberger Straße eine besondere Auszeichnung entgegen: den 2. Lichtenberger Queer-Preis. Dieser wird jährlich an eine in Lichtenberg engagierte Person, ein Unternehmen oder eine Organisation vergeben, die sich in besonderer Weise für die queere Community einsetzt – für Vielfalt, Respekt und Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, trans-* und intergeschlechtlichen Menschen sowie anderen queeren Gruppen (LSBTIQ*). 

Erfreulicherweise gibt es seit ein paar Jahren immer mehr Veranstaltungen für queere Menschen im Bezirk. Und die Zahl steigender Gewalttaten gegen die LSBTIQ*-Gemeinschaft zeigt: Solche Veranstaltungen und das Schaffen von Orten für queeren Austausch werden in Zukunft eine noch wichtigere Aufgabe sein. Umso schöner, dass hier Menschen, Unternehmen und Organisationen aktiv sind oder werden.

ZIK-Team setzt sich für diskriminierungsfreie Orte ein

Eine Expert*innenjury wählte aus einer Liste mit Nominierungen, wer den Queer-Preis empfangen soll. Burghart Tuchel war von seiner Kollegin Carolin Lässig vorgeschlagen worden. Sie durfte deshalb bei der Preisverleihung auch eine Laudatio halten: „Ich arbeite am ZIK-Standort in der Wartenberger Straße in Hohenschönhausen – einem Ort, an dem queere Menschen Respekt, Achtung und Wertschätzung erfahren. Viele, die von ZIK betreut werden, gehören der Community an. Und dass ZIK sich so bemüht, für sie und andere ein diskriminierungsfreier Raum zu sein, liegt an den Menschen, die dort arbeiten. Besonders an Menschen wie Burghart.“ 

Carolin Lässig hatte ihren Kollegen für sein langjähriges, leidenschaftliches Engagement für queere Menschen nominiert – und weil sie jederzeit mit Fragen zu ihm kommen kann: „Burghart ist seit 2014 in Berlin für die queere Community aktiv. Er ist Trainer für ‚Social Justice und Radical Diversity‘ und bietet für alle ZIK-Kolleg*innen Trainings zum Thema queere antirassistische Arbeit an. Außerdem ist er Mitinitiator der AG Diversity von ZIK, die sich unter anderem mit strukturellen Diskriminierungsvorfällen beschäftigt. In Lichtenberg hat er zudem schon mehrere Menschen auf ihrem Weg der Geschlechtsangleichung begleitet und unterstützt.“

Vielfältige Gesellschaft – auch in der Arbeitswelt

Auch der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Martin Schaefer nahm an der Preisverleihung teil und gratulierte: „Ich freue mich über die Entscheidung der Jury und gratuliere Burghart Tuchel herzlich zum Queer-Preis. Sein Einsatz zeigt uns, wie wichtig das Engagement für eine vielfältige Gesellschaft auch in der Arbeitswelt ist. Burghart Tuchel ist für die Kolleginnen und Kollegen in seinem Unternehmen ein Vorbild und ebnet den Weg dazu, dass sie sich gegenseitig respektieren, achten und wertschätzen.“ 

Im Rahmen des Festaktes im Kulturhaus Karlshorst wurden noch weitere Menschen geehrt, die die queere Community in Lichtenberg in den letzten Jahren maßgeblich unterstützt haben. Die Kolleg*innen von ZIK gratulieren Burghart und allen anderen, die sich so leidenschaftlich für queeres Leben in Berlin einsetzen, und damit für „Braver Spaces“.

Der verliehene Preis als Display aus Plexiglas
 
 

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